Wer trinkt Kaffee in der Schwangerschaft?

 

Hat Kaffeekonsum in der Schwangerschaft negative Auswirkungen auf das Kind?

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Eine gute Nachricht vorab: Wer vor der Schwangerschaft regelmäßiger Kaffeetrinker war, muss auch während der Schwangerschaft nicht auf das beliebte Getränk verzichten. Egal ob zum Frühstück, in der Mittagspause oder zum Kuchen – Kaffee gehört für viele einfach dazu, um gut durch den Tag zu kommen. Das im Kaffee enthaltenen Koffein ist nicht nur ein Wachmacher, es hilft auch bei der Konzentration und kann sogar Kopfschmerzen reduzieren. Sofern Sie auch während Ihrer Schwangerschaft Lust auf Kaffee verspüren, können Sie dieser bedenkenlos nachgehen. Allerdings sollten Sie die Koffeinmenge beachten: Der Konsum von maximal 300 Milligramm Koffein pro Tag, dies entspricht ca. drei kleinen Tassen Kaffee, ist laut Experten für Schwangere unbedenklich. Andere Experten empfehlen hingegen nur eine Koffeinmenge von maximal 200 Milligramm pro Tag. Ihr Konsum sollte sich daher am besten in diesem Bereich einpendeln und die Marke von 300 Milligramm nicht überschreiten. Ist diese Menge für Sie nicht ausreichend, bedenken Sie dabei, dass Ihr Kind über die Nabelschnur die gleiche Menge an Koffein aufnimmt. Ein höherer Koffeinkonsum kann in dem Fall zu Fehlgeburten führen. Gleiches gilt während der Stillzeit: Auch hier sollten die maximal empfohlene Koffeinmenge von 300 Milligramm nicht überschritten werden. Andernfalls kann es bei Ihrem Säugling zu Schlafproblemen kommen. Kaffee ist zudem nicht gleich Kaffee: Trinken Sie Ihren Kaffee mit Milch, ist dieser in der Regel für Sie magenfreundlicher. Es reduzieren sich jedoch auch die positiven Effekte wie eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit. Im Bereich der Kaffeeprodukte enthält Filterkaffee mit ca. 140 Milligramm Koffein die höchste Koffeinmenge, gefolgt von Instant Kaffee mit ca. 100 Milligramm Koffein. Bei Espresso, der für die Zubereitung diverser Kaffeevariationen verwendet wird, kann die Koffeinmenge je nach Hersteller zwischen 50 und 300 Milligramm liegen. Kaffeepulver-Produkte wie Cappuccino oder Eiskaffee enthalten häufig keinen richtigen Kaffee, stattdessen aber viel Zucker und Aromen.

Andere koffeinhaltige Getränke und Alternativen für Kaffee in der Schwangerschaft

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Auch andere Getränke und Lebensmitteln enthalten Koffein und müssen daher bei Ihrer täglichen Gesamtrechnung berücksichtigt werden. Tees, hier seien insbesondere grüner und schwarzer Tee genannt, enthalten ebenso Koffein wie Cola, Mate-Getränke, Matcha-Getränke, die aus grünem Tee hergestellt werden, und Energy-Drinks. Auf Energy-Drinks wie Red Bull sollten Sie während Ihrer Schwangerschaft aufgrund der hohen Koffeinmenge sowie chemischen Zusätzen vollkommen verzichten. Aufgedruckte Hinweise auf den Dosen warnen bereits vor einem Konsum in der Schwangerschaft. Auch Lebensmittel wie Schokolade, insbesondere Zartbitterschokolade, enthalten eine gewisse Menge an Koffein. Wer aufgrund der hohen Koffeinmenge auf Filterkaffee in der Schwangerschaft verzichten möchte, kann auf Instant-Kaffee oder Tees zurückgreifen, bei denen der Koffeingehalt etwas geringer ist. Lassen Sie Ihren Tee kürzer ziehen, um die Koffeinmenge zu reduzieren. In vielen Supermärkten oder zumindest im Biomarkt, können Sie auch Getreidekaffee oder Dinkelkaffee erhalten. Diese weisen zwar einen Kaffeegeschmack auf, sind jedoch frei von Koffein und sehr gut bekömmlich. Auf Getränke mit chemischen Zusätzen sollten Sie in der Schwangerschaft besser verzichten und stattdessen auf natürliche Produkte umsteigen. Alkoholische Getränke sind, auch in geringen Mengen, in der Schwangerschaft komplett tabu.

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