Pressemitteilungen Stammzellen

Positive Wechselbeziehungen zwischen Sport und Stammzellen

Sportprävention ist eine anerkannte und weitverbreitete Gesundheitsvorsorge. Weniger
bekannt ist trotz aller Fortschritte der regenerativen Medizin die präventive Entnahme und
Einlagerung von Stammzellen zu einer künftig möglichen Behandlung von Krankheiten.

Dieses gilt besonders für die eigentlich kinderleichte Aufbewahrung von jungen, wertvollen
Stammzellen aus dem Nabelschnurblut. Die Erkenntnis, dass Sport und Stammzellen sich
gegenseitig positiv beeinflussen, könnte jedoch den medizinischen Einsatz von Stammzellen
fördern.

Wissenschaftler weisen schon seit einer Reihe von Jahren darauf hin, dass Sport einen
positiven Einfluss auf die körpereigene Produktion von Stammzellen hat. So unterstütze
körperliches Training die Umbau- und Regenerationsprozesse der Skelettmuskulatur unter
der Beteiligung von Stamm- und Vorläuferzellen. Mobilisierende Effekte dieser Art wurden
bei der Blutbildung beobachtet, wie auch dem Zell- und Gefäßwachstum und damit der
kardiovaskulären Regeneration. (Bloch W, Brixius K: Sport und Stammzellen. in Deutsche
Zeitschrift für Sportmedizin, Nr. 3, 2006)

Anders herum setzt die Regenerative Medizin große Hoffnungen auf den Einsatz von
Stammzellen zur Nachzüchtung von Ersatzzellen oder ganzen Organen wie zum Beispiel bei
den kürzlich bekannt gewordenen Luftröhrentransplantationen. In den Fokus rücken dabei
auch vermehrt Stammzellen aus Nabelschnurblut. Das gilt insbesondere für das Gebiet des
Sports.

Stammzellen aus dem Nabelschnurblut im Blickfeld von Sportlern

„Aber nicht zur unerlaubten Leistungssteigerung durch Gendoping, so wie es während der
Olympischen Spiele 2008 in China nach einem Bericht der Augsburger Allgemeine vom 23.
Juli 2008 vorgekommen sein soll, sondern zur zukünftigen Therapie von Sportverletzungen
wie zum Beispiel des Knies oder Sprunggelenks“, so Roland Metzner von der Deutschen
Stammzellenbank.

Einen speziellen Weg hierfür haben schon 2006 britische Fußballprofis gewählt, die das
Nabelschnurblut ihrer neugeborenen Kinder auch für den möglichen Eigenbedarf bei
späteren Sportverletzungen der eben geschilderten Art haben einfrieren lassen. (Ärzte
Zeitung vom 31. August 2006) Fußball und Handball, Tennis oder das Skilaufen sind
Sportarten mit Anwendungspotenzial für aufbewahrtes Nabelschnurblut.

An die Vorsorge für ihr Baby dachten dabei allerdings nach Presseberichten der sehr
erfolgreiche und bekannte österreichische Spitzenskispringer Thomas Morgenstern und
seine Lebensgefährtin, als sie zu Weihnachten 2012 das Nabelschnurblut ihrer
neugeborenen Tochter einfrieren ließen. Auch von den Deutschen Ski-Stars Jens Weißflog
und Martina Ertl-Renz ist diese private Gesundheitsvorsorge bekannt.

„Stammzellen aus Nabelschnurblut sind eine gute Vorsorgeoption für das neugeborene Kind
und seine Familie, unabhängig davon, ob man sich jetzt oder später rein zum Spaß, zur
Prävention oder zum Beruf sportlich betätigt“, zeigt sich Andreas Etzel, Geschäftsführer der
Deutschen Stammzellenbank (http://www.deutsche-stammzellenbank.de/), überzeugt.
Darum sei es eine große Chance, das bei der Geburt anfallende Nabelschnurblut
einzulagern. Eine Option, auf die inzwischen auch eine Reihe von gesetzlichen
Krankenkassen oder privaten Versicherern ihre Mitglieder aufmerksam machen.

Die Deutsche Stammzellenbank erbringt ihre medizinisch-präventiven sowie wirtschaftlichen
Leistungen mit einem ausgewählten, anspruchsvoller Qualität verpflichteten
Partnernetzwerk.

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